Reise & Abenteuer : Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

EUR 18,00


Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let’s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling’schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage „Wer bin ich?“ Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten „Erkenntnissen des Tages“ auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: „Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!“ Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas

ein muß - Dieses Buch von Hape Kerkeling ist ein wahrer Schatz der Reiseberichte, mit viel Humor, aber auch mit sehr viel Nachdenklichkeit geschrieben. Ein hervorragende Erlebnisreise auf der Suche nach Gott, sich selbst, anderen Pilgern und nach dem Sinn des Lebens. Diese Pilgerreise ist gekennzeichnet von Qualen, Selbstzweifeln, Mut, Durchhaltevermögen, Glück, Humor, Liebe und Selbstfindung! Dieses Buch muß man lesen - also lest es!!!

Hape s Pilgerei - So! Nun hab ich es auch gelesen. Und das ziemlich schnell!Ich bin eine Hape Kerkeling Fan. Er ist sympathisch, witzig,sprachbegabt UND klug.Das hört man auch in jeder Zeile dieses Buches heraus. Man leidet regelrecht mit, wie er Berge erklimmt, einsame, nicht enden wollende Wege in brütender Hitze zurücklegt und sich zig mal verläuft. Man hat volles Verständnis, dass er nicht in den Massenlagern übernachtet sondern sich den Luxus des Einzel-(bzw. Drei-)Bett-Zimmers gönnt und man ist neidisch auf seine Weggefährtinnen.Die erleben seinen Humor und sein großes Herz hautnah! Trotzdem möchte ich diesen Weg niemals gehen, ICH wäre nicht stark genug!Danke für dieses Buch!

HaPe Kerkeling - Wer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder!

Danke HaPe - Danke Hape für dieses ausergewöhnliche Werk und das Du uns an Deinem fazinierenden Weg hast teil haben lassen. Ich habe Dir jedes Wort geglaubt. Die sarkastisch-selbstkritisch verpackten Texte sind mir nur all zu gut vertraut, sie erinnerten mich stark an meine innere Stimme. Und Hut für das Überwinden des inneren Schweinehunds.

Zeitverschwendung - Nun, ich kann nur von Glück reden, dass ich das Buch nicht gekauft habe, musste ich doch schon eine Lesung von Hape Kerkeling über mich ergehen lassen. Selten bin ich früher aus einer Lesung hinausgegangen, hier jedoch riss mir der Geduldsfaden nach der Hälfte der Zeit. Das Buch strotzt nur so von Floskeln und Banalitäten und bewegt sich auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Stellenweise erinnert es an die Inhaltsleere der Feuchtgebiete von Charlotte Roche, ohne jedoch dessen stilistischen Schliff zu erreichen. Kurz gesagt: Reinster Schund!




Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg